LEBENSLAUF mit
Methode
Er wird immer wieder gern und ausdrücklich gefordert: Der tabellarische
Lebenslauf! Eigentlich ist er veraltet und zwingt den Bewerber in eine
Aufzählungsform, welche bei "Adam & Eva" anfängt (Obwohl die sich
gar nicht bewerben!). Wie wir auch schon aus Regel 2 wissen, will der Personalentscheider immer sofort die aktuelle Position und jüngste
Entwicklung erkennen! Das gilt auch für den Lebenslauf. Probieren Sie
einfach mal etwas neues und gleichzeitig sinnvolles:
Gestalten Sie den Lebenslauf übersichtlich in Themenblöcken und fangen
mit der aktuellen Position und deren Kurzbeschreibung ganz oben an:
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Beispiel:
Name * Vorname * Adresse * Telefon *
eMail
L E B E N S L A U F
Beruf
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| Seit
(Datum) |
als (Titel der
aktuellen Position)
Verantwortlich für (professionell kurze Stichpunktbeschreibung
der Position)
bei (Umschreibung der Branche) ... mit (Anzahl) Mitarbeiter
und (Anzahl) Niederlassungen
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Monat/Jahr-Monat/Jahr |
als (Titel /
Tätigkeit der vorhergehenden Position bei Firma)
(notwendige Information siehe oben / max. 4-5 Zeilen) |
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Monat/Jahr-Monat/Jahr |
als (siehe oben) |
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Ausbildung
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Monat/Jahr-Monat/Jahr |
(erwähnenswerte Weiterbildungen) z.B.: Word, Excel, PowerPoint,
DIN-ISO |
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Monat/Jahr-Monat/Jahr |
(Zusatzqualifizierung im Beruf) z.B.: Teamleiterlehrgang,
CAD-Ausbildung |
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Monat/Jahr-Monat/Jahr |
Haupt-
und Nebenstudium / Uni / FH etc. / Abschlussnote (wenn gut)
(Studienschwerpunkte / Praktika passend zur
Stellenausschreibung) |
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Monat/Jahr-Monat/Jahr |
Fach /
Hochschulreife / Fachrichtung / Abschlussnote (wenn gut) |
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Monat/Jahr-Monat/Jahr |
Sprachenausbildung |
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Monat/Jahr-Monat/Jahr |
Haupt-
/ Realschule / Gymnasium |
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Privat
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Geburtstag |
in (Ort) geboren |
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Familienstand |
Art /
ggf. Kinder |
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Führerscheine |
Art |
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Freizeit |
(tatsächliche, interessante, möglichst ungefährliche Hobbies) |
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Entwicklung |
(auf
die angestrebte Position ausgerichtete zukünftige Entwicklung
Ihrer Person) |
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Auf diese übersichtliche und
aufgeräumte Art erfährt der Leser schnell die wichtigsten
Einzelheiten. Arbeiten Sie die Details in den einzelnen Zeilen so
aus, dass die zentralen Tätigkeiten oder Verantwortungsbereiche in
Stichpunkten verständlich angegeben sind. Wichtig: Kopie für
Fragen und Bewerbungsgespräch anfertigen!
Denken Sie bitte daran: Ein Personalchef kennt nicht jede berufsbezogene
Bezeichnung oder Abkürzung, weshalb klare, allgemein verständliche
Ausführungen vorzuziehen sind! Einfache Abkürzungen sind hier erlaubt
(sonst nicht!).
Nutzen Sie die Chance, Ihre jeweiligen beruflichen Erfahrungen und
Fertigkeiten in Abstimmung auf das Ihnen vorliegende Stellenangebot zu
schreiben!
Beispiel: Wenn Sie sich als Dipl. Kffr. bei einem Wirtschaftsprüfer
bewerben, führen Sie Ihre (hoffentlich vorhandenen) freiwilligen
Praktika bei Unternehmen in der Buchhaltung oder bei Betriebsprüfern des
Finanzamtes auf. Bewerben Sie sich dagegen in der Revisionsabteilung
einer Versicherung sind vorzugsweise Ihre besonderen mathematischen und
organisatorischen Fähigkeiten (mit Noten / Beispielen) erwähnenswert.
Beispiel: Wenn Sie sich als Maschinenbauingenieur bei einem
Fahrzeughersteller bewerben, erwähnen Sie gezielt Ihr Hobby als
Motorenbastler bei Ihrem Onkel in der Autowerkstatt. Wenn Sie sich für
die Entwicklungsabteilung eines Fertigungsbetriebes interessieren, geben
Sie entsprechende (auch noch so kurze) Praktika während Ihres Studiums
mit kurzer, zur Stellenausschreibung gut passender, Beschreibung
an!
Monats- und Jahreszahlen reichen für die Datumsangaben völlig aus.
Nutzen Sie den Platz von maximal einer DIN-A-4-Seite für Ihre
individuellen Angaben auf dem Lebenslauf und passen Sie diese wiederum
den Anforderungen neuer Stellenangebote jeweils an. Wenn Sie Ihre
Bewerbung wirklich professionell gestalten wollen, bedeutet dies: Neue
Bewerbung gleich neu überarbeiteter Lebenslauf.
Bitte kleben (oder noch schlimmer:) klammern Sie das Foto nicht auf
den Lebenslauf – das hat dort nichts zu suchen! Der Eindruck eines
kleinen an die Seite gedrängten Fotos oder das provisorische Anheften
überträgt sich negativ auf den Gesamteindruck Ihrer Person. (Siehe: Das
Foto – wie und wohin damit?)
Lebenslauf für Berufsanfänger (zum Ende des Studiums) und für
Studienanfänger (für obligatorische und freiwillige Praktika)
Da Berufs- und Studienanfänger ohne bereits vorhandenem "ersten"
Berufsleben keine Angaben in der Rubrik "Beruf" machen können, empfehle
ich folgende Variante:
Berufswunsch
(anstatt Beruf)
Beispiel:Maschinenbauing. im Bereich Mechatronik
Anfangsposition entsprechend meiner Studienschwerpunkte in
Elektronik und Maschinenbautechnik in einem Entwicklungsbereich, wie
z.B. Motorensteuerung oder Prüffeldtechnik mit der Möglichkeit auch
mit internationalen Kollegen zusammen arbeiten zu können.
(Die Rubriken "Ausbildung" und "Privat" wie oben angeführt) |
Beschreiben Sie also mit kurzen
Worten, welches berufliche Ziel, ggf. mit welchen Spezifikationen
Sie durch Ihr Studium bzw. Ihrer Ausbildung erreichen möchten.
Dies sollte nicht nur vordergründig zu dem Stellenangebot Ihrer
Anfangsposition oder dem Ausbildungsumfang eines angestrebten
Firmenpraktikums passen!
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